Karriereseiten, auf denen sich die Guten bewerben – statt weiterzuklicken

Warum eine Karriereseite und ihr Bewerbungsfunnel nicht nur gut, sondern perfekt sein müssen – und was das mit Pralinenschachteln, Unkraut und 50 Millisekunden zu tun hat.

Laptop mit dem Schriftzug NEW JOB als Sinnbild für eine Karriereseite

Ihre Stellenanzeige hat funktioniert. Die gelernte Elektronikerin, die Sie seit Monaten suchen, stolpert über Ihre Anzeige, wird neugierig und tippt auf den Link. Und dann landet sie auf einer grauen Unterseite mit fünf Stellentiteln, einem PDF zum Herunterladen und dem Satz „Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen“. Zwei Sekunden später ist sie weg. Vermutlich bei der Konkurrenz, zwei Ortschaften weiter. Alles, was Sie in Stellenanzeigen und Jobbanner investiert haben, verpufft genau hier – auf den letzten Metern.

Kurzfazit: Die Stellenanzeige macht neugierig. Ob sich jemand bewirbt, entscheidet Ihre Karriereseite.

Schön schlägt lieblos – und das ist keine Geschmacksfrage

Niemand stellt Unkraut in die Vase auf dem Hochzeitstisch. Niemand greift im Supermarkt zur zerknautschten Packung, wenn daneben die makellose steht. Und niemand verschenkt Pralinen in der Butterbrottüte. Das menschliche Gehirn vertraut schönen Dingen mehr als lieblos gemachten – blitzschnell und ohne zu fragen.

Für Websites ist das gründlich vermessen. Forscher der Carleton University in Kanada haben 2006 gezeigt: Besucher entscheiden in 50 Millisekunden, ob ihnen eine Website gefällt. Das ist kürzer als ein Wimpernschlag, und gelesen wurde in dieser Zeit noch kein einziges Wort. In einer Untersuchung der Stanford University mit mehr als 2.600 Teilnehmern ging es in fast der Hälfte aller Kommentare zur Glaubwürdigkeit einer Website um ihre Gestaltung. Kein anderes Merkmal wurde häufiger genannt. Nicht der Inhalt. Nicht die Fakten. Die Optik.

Ihre Karriereseite ist deshalb so etwas wie der Anzug, in dem Ihr Unternehmen zum Vorstellungsgespräch erscheint. Mit einem kleinen Unterschied: Hier prüft der Bewerber Sie.

Kurzfazit: Eine lieblose Karriereseite sagt „Hier hat sich keiner Mühe gegeben“. Und die Fachkräfte, die Sie wirklich brauchen, ziehen daraus ihre Schlüsse.

Eine Liste offener Stellen ist noch keine Karriereseite

Eine 08/15-Unterseite, auf der sich Interessenten durch Stellentitel klicken, beantwortet keine einzige der Fragen, die sich ein guter Bewerber stellt. Warum sollte ich mich gerade hier bewerben? Wer wird mein Chef, wer sind meine Kollegen? Wie sieht mein Arbeitsplatz aus? Was unterscheidet diese Firma von den drei anderen, die mich auch gern hätten?

Eine Karriereseite, die ihren Namen verdient, antwortet darauf in Wort und Bild:

  • Echte Gesichter. Fotos von Ihrem Team und Ihren Räumen – statt des grinsenden Models aus der Fotodatenbank, das nebenbei noch bei drei Versicherungen und einem Zahnarzt arbeitet.
  • Echte Stimmen. Ihre langjährigen Mitarbeiter erzählen, warum sie bleiben, auch wenn es mal drunter und drüber geht. Das glaubt Ihnen jeder Bewerber eher als „flache Hierarchien in einem dynamischen Umfeld“.
  • Echte Sorgfalt bis ins Detail. Eine Struktur, die auf dem Smartphone genauso überzeugt wie am großen Bildschirm. Und jede Stellenausschreibung als eigene Seite statt als PDF, denn nur so kann Google sie in seiner Jobsuche anzeigen.

Kurzfazit: Eine Liste offener Stellen informiert. Eine Karriereseite überzeugt.

Der Bewerbungsfunnel: der Warenkorb Ihrer Personalsuche

Kein Onlineshop der Welt verlangt vor dem Bezahlen ein Anschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf und drei Zeugnisse als PDF. Viele Arbeitgeber verlangen genau das von ihren Bewerbern und wundern sich dann, warum der Interessent den Tab schließt.

Der Bewerbungsfunnel, auch Recruiting-Funnel genannt, macht es anders. Statt eines langen Formulars führt er den Interessenten mit wenigen Klicks durch eine Handvoll kurzer Fragen: Welche Ausbildung? Wie viel Berufserfahrung? Ab wann verfügbar? Zum Schluss Name, Telefonnummer und ein Rückruftermin – fertig. Zwei bis drei Minuten, vom Smartphone aus, in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa.

Davon haben Sie und der Bewerber gleichermaßen etwas. Die Hürde, sich zu bewerben, wird winzig. Sie erhalten jede Bewerbung bereits vorsortiert nach den Angaben, die Ihnen wichtig sind. Ihre Personalabteilung muss nicht mehr zwanzigmal hinterhertelefonieren, um die Berufserfahrung zu erfragen. Und der Rückruftermin steht schon fest, bevor Sie zum Hörer greifen.

Deshalb reicht „ganz ordentlich“ hier nicht. Dieser letzte Schritt muss perfekt sein. Hakt es hier, war jeder Euro für Reichweite, Stellenanzeigen und Jobbanner rausgeschmissenes Geld.

Kurzfazit: Im Bewerbungsfunnel wird aus einem Interessenten ein Bewerber. Er verdient dieselbe Sorgfalt wie Ihre beste Stellenanzeige.

Was ich für Sie übernehme

Ich entwickle neue Karriereseiten und bringe bestehende auf Vordermann: vom Konzept über die Gestaltung bis zu den HR-Texten, mit einer klaren Bewerberführung und auf Wunsch mit Bewerbungsfunnel. Sie sprechen dabei immer mit mir, nicht mit wechselnden Projektleitern. Für Spezialaufgaben ziehe ich mein verlässliches Kollegenteam freiberuflicher Fachleute hinzu, und alle Fäden laufen bei mir zusammen.

Weil keine Karriereseite der anderen gleicht, gibt es keinen Preis von der Stange. Sie erhalten vorab ein individuelles Angebot – bevor auch nur ein Pixel bewegt wird.

Wie wirkt Ihre Karriereseite auf die Fachkraft, die Sie suchen? Sprechen Sie mit mir darüber. Rufen Sie an unter 0 99 05 - 707 85 80 oder vereinbaren Sie direkt einen Termin.

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