Fragen? Gerne antworte ich unter:
0 99 05 - 707 85 80 (8–18 Uhr)
Sach- & Fachbücher
Meine Empfehlungen
ÜBER DEN AUTOR
Joachim Ciliox
Als freiberuflicher Grafik-Designer habe ich mich bereits frühzeitig auf die Gestaltung von attraktiven und responsestarken Anzeigen und Stellenanzeigen spezialisiert.
Meine Neukunden haben mich mit ihren ersten Aufträgen als professionellen und seriösen Kreativschaffenden kennengelernt.
Viele dieser Kunden beauftragten mich über die nachfolgenden Jahre mit der Gestaltung ihrer Firmenlogos, Flyer, Prospekte, Kataloge, Websites, Verpackungsdesigns, Infografiken, Fahrzeugbeschriftungen, Plakat- und Außenwerbung.
Es wurden ein, zwei oder drei Stellenausschreibungen – lieblos und leseunfreundlich formatiert – hineingelegt. Dann wurde die „Tür“ wieder verschlossen, und Chef und HR hoffen auf Bewerbungen. Häufig wartet man vergeblich auf Bewerbungseingänge. Bleibt der Erfolg gänzlich aus, heißt es irgendwann: „Der Markt ist leider leergefegt“.
In Wahrheit ist der Markt selten leer. Häufig ist nur die Strecke zur Bewerbung ein Hindernisparcours. Und genau dort versickern Bewerbungen, bevor sie überhaupt entstehen.
Nur wenn Ihre Karriereseite wie ein erfolgreicher Chef-Recruiter fungiert – ausgestattet mit den richtigen Werkzeugen und passgenauen Argumenten – wird sie Bewerbungen für Ihr Unternehmen auslösen und effektiv einsammeln. Direkt auf Ihren Schreibtisch.
Klartext:
Wenn Ihre Karriereseite nicht überzeugt, verlieren Sie Bewerber – und zwar leise.
Kein Bewerber wird protestieren, wenn er z. B. die gewünschte Information (in der Regel eine Gehaltsspanne) für seine Entscheidung nicht findet. Er gibt Ihnen keine Rückmeldung, wenn ihm konkrete Einblicke fehlen – etwa zu Team, Arbeitsumgebung oder den Maschinen, an denen er arbeiten soll. Er wird beim HR-Support nicht nachfragen. Denn das nächste Stellenangebot – inklusive klarer Rahmenbedingungen – ist bei der Konkurrenz nur einen Klick entfernt.
Als StellenanzeigenSpezialist sehe ich das ständig: Unternehmen haben etwas zu bieten – aber die Karriereseite schafft es nicht, das mit einer klaren, visuell ansprechenden Präsentation in schnelle Orientierung und eine Entscheidung mit gutem Gefühl zu übersetzen.
Eine funktionierende Karriereseite ist Kreativhandwerk: klare Textsprache (z. B. Gehaltsspanne, Aufgabenfokus), saubere Reihenfolge, visuelle Führung (Bilder, Hervorhebungen, CTA) und technische Sauberkeit. „Mal eben selbst machen“ klappt hier selten – denn ohne HR-Marketingkompetenz fehlt Entscheidendes, und das Zusammenspiel ist anspruchsvoller, als es für Laien häufig aussieht.
Ihre Karriereseite muss knallen. Sie sollte idealerweise zugleich Türsteher, HR-Recruiter und Erstgespräch in einem sein: Sie muss sofort Orientierung geben, Vertrauen erzeugen und begeistern – und Lust auf eine Bewerbung machen.
Das gelingt nicht mit Textwüsten oder nichtssagenden Informationen, die emotionslos oder abgedroschen wirken (z. B. „unser motiviertes Team“). Und auch nicht mit einem Layoutaufbau, der mehr Fragen erzeugt, als dass er effektiv und direkt zum Bewerbungsformular führt.
Wer hier Profigestalter und Programmierer einsetzt – für Textkreation und Gestaltung, die sympathisch lenkt und überzeugt, und für hochwertige Formular-Technologie, die den Stelleninteressenten führt –, baut keinen Seitenfüller, sondern einen Top-Recruiting-Algorithmus: ein System, das Interessenten zuverlässig bis zur Bewerbung bringt.
Eine Karriereseite ist kein verstaubter Abstellraum, in den man offene Stellen „mal schnell ablegt“, weil der Chef es angeordnet hat – bis irgendwann jemand zufällig darüber stolpert. Ihre Karriereseite ist der Ort, an dem Menschen entscheiden:
Wenn Sie hier nur Texte parken, ohne mit klaren Informationen und echten Einblicken zu überzeugen, verlieren Sie potenzielle Bewerber. Und die kommen selten zurück.
„Wir laden die neue Stellenanzeige hoch und warten.“ Das wirkt wie Routine – tatsächlich spielen Sie damit Roulette mit Ihrem Arbeitgeberbild. Denn ein Text, der nur Pflichten mit Bulletpoints stapelt, sagt nichts darüber, wie Arbeitsalltag und Arbeitsumgebung bei Ihnen wirklich aussehen.
Bewerber lesen nicht wie Juristen. Sie scannen!
Wenn ihnen in Sekunden keine Orientierung begegnet – Team? Aufgaben-Schwerpunkt? Rahmenbedingungen? – sind sie weg. Nicht beleidigt, nicht wütend. Einfach weiter: zum Mitbewerber, zu StepStone oder zur nächsten Stellenofferte im beruflichen Fachmagazin.
Die Entscheidung fällt nicht nach sorgfältiger Lektüre. Sie fällt im Vorbeigehen – in Sekunden. Unser limbisches System entscheidet blitzschnell, ob Sie als Arbeitgeber überzeugen – oder eben nicht.
Emotionen geben den Ausschlag. Bewerber arbeiten sich nicht geduldig durch ungeordnete Inhalte und lassen sich kaum von 08/15‑Webseitenlayouts beeindrucken, die längst ihren Reiz verloren haben.
Leseführung bedeutet, Entscheidungen vorzubereiten. Sie legt fest, was zuerst gesehen wird, was vertieft werden soll – und wo Abbrüche passieren. Eine Karriereseite ohne klare Führung gleicht einem Raum ohne Lichtschalter. Der erste Eindruck: Orientierungslosigkeit. Man stolpert, fühlt sich unsicher – und geht wieder.
Typische Brüche (Schnell-Check):
Eine gute Karriereseite überzeugt beim ersten Blickkontakt. Sie führt den Besucher, filtert nicht passende Bewerber und überzeugt, die Interessenten die Qualifiziert sind. Interessenten fühlen sich abgeholt – statt genervt von lieblosen Textflächen.
Was Bewerber suchen: Klarheit und Entscheidungshilfen
Wer länger als 10 Sekunden bleibt, will es konkret wissen: Welche Aufgaben warten wirklich – und was darf die Person selbst entscheiden (z. B. Budgetrahmen, Prioritäten, Freigaben)?
Fehlen Details, wird das Interesse gedämpft – und Unsicherheit endet fast immer im Tab-Wechsel. Kommunizieren Sie deshalb die Informationen, die Entscheidungen ermöglichen. Nicht nur in Textform, sondern auch sichtbar: mit Fotos, kurzen Videos, Infografiken oder klaren Highlights.
Die meisten Karriereseiten tun so, als sei „irgendwas“ schon genug: „interessante“ Aufgaben, „motiviertes“ Team, „moderne“ Ausstattung. Das ist kein attraktives Angebot für den Stelleninteressenten – es ist austauschbar, weil er ähnliche Inhalte überall findet.
Zum Beispiel ist die Gehaltsspanne kein optionales Luxusdetail, sondern der erste Realitätscheck. Ohne Zahl bleibt vieles Spekulation – und Spekulation kostet Zeit. Wer Optionen hat, sortiert Sie dann aus, bevor er überhaupt nach dem Bewerbungsformular sucht.
Dasselbe gilt für das Umfeld: Wer sitzt da? Wie groß ist das Team? Welche Maschinen, welche Tools, welche Schichten, welcher Lärmpegel, welcher Takt? Ein Mechatroniker will wissen, ob er an drei alten Anlagen herumdoktert oder in einer sauber dokumentierten Linie arbeitet. Ein Buchhalter will wissen, ob es klare Abläufe gibt – oder eine Excel-Wüste.
Ein Bewerbungsformular ist kein Geduldstest, sondern der schnellste Weg von Interesse zu „Ich bin dabei“. Und dieser Weg muss mobile-first gedacht sein: Daumenbedienung, klare Schritte, gute Lesbarkeit, keine Mikroschrift.
Noch besser: Bewerben ohne Lebenslauf-Zwang – ein paar gezielte Fragen, optional später Dokumente nachreichen. Denn wenn ein Formular auf dem Smartphone so reibungslos läuft wie ein guter Checkout im Onlineshop, bleiben Interessenten dran. Wenn es hakt, sind sie weg.
Gute Formular-Technologie ist Recruiting – nicht Beiwerk.
Ein gutes Formular, unabhängig ob für eine Bewerbungen oder den Kauf eines Produktes, führt den Anwender ans Ziel: mit klaren Schritten, sauberer Orientierung und ohne böse Überraschungen.
Aktuelle Formular-Technologie unterstützt z. B. durch Autospeichern, sauberes Mobile-Layout, sinnvolle Pflichtfelder und verständliche Fehlermeldungen – das entscheidet über Abschluss oder Abbruch.
Und ja: Ein Formular darf auch filtern. Aber bitte intelligent – mit nachvollziehbarer Klarheit und sympathischer Begründung. Man sieht sich häufig zweimal.
Ihre Karriereseite muss drei Dinge gleichzeitig leisten:
Wenn eines davon fehlt, entsteht Funkstille.
Joachim Ciliox – StellenanzeigenSpezialist
Wenn Sie möchten, dass aus Stelleninteressenten, die Ihre Karriereseite besuchen, zuverlässig Bewerber werden, dann lassen Sie uns ein Kennenlerngespräch vereinbaren.
Stellenanzeige, Stellenausschreibung, Stellenbeschreibung. Was sind die Unterschiede?
20 kreative Ideen für Ihr HR-Marketing 2025
5 Gründe, warum HR-Banner für Social-Media von Grafikdesigner*innen gestaltet werden sollten
Warum Sie für Ihre offenen Stellen möglicherweise keine Bewerbungen erhalten
12 Tipps: Gute Gestaltung von Stellenanzeigen und Stellenausschreibungen
22 Tipps für Ihre Stellenausschreibungen 2022
Stellenanzeigen richtig gestalten – mit Wumms!
Der Call to Action (CTA) in Stellenanzeigen – das Sprungbrett zu Ihrer Karriereseite
Stellenanzeigen in Zeitungen, Zeitschriften und Co.: historisch verstaubt oder doch Up-To-Date?
Der freiberufliche Grafikdesigner gestaltet Stellenanzeigen für Unternehmen, die erkannt haben, dass nur eine professionelle und ansprechende Anzeige qualifizierte Bewerber auf ihr Unternehmen aufmerksam macht.
Die Gestaltung der Stellenanzeigen erfolgt stets maßgeschneidert, mit großer Hingabe, persönlichem Engagement, jahrzehntelanger Erfahrung und intensiver Kreativität.
In Summe – mit Herz und Verstand – für Stellenanzeigen mit Wumms.
* „Die mit Werbung oder „*“ markierten Buttons/Bilder/Links besitzen Affiliatelinks, über den ich eine Provision erhalten kann, ohne dass sich der Preis des empfohlenen Produktes für Sie ändert.“ *